Das Spiel (mit) der Macht ist ein Spiel, ist ein Spiel, ist ein …oder – wer London besucht, sollte englisch sprechen

Die unterschiedlichen Kommunikationsstile von der überwiegenden Zahl von Frauen und Männern führen im Arbeitsalltag (und nicht nur da!) immer wieder zu Missverständnissen, Irritationen, bis hin zu Karriereabbrüchen – bei den Frauen!

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Im Jahr 2006 berechnete das Weltwirtschaftsforum, dass es 99,5 Jahre dauern wird, bis Frauen tatsächlich die gleichen Chancen im Beruf haben wie ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2019 kam der WWF sogar auf die unglaubliche Zahl von 257 Jahren, um die geschlechtsbezogene Unterschiede vollkommen einzuebnen, wenn es im gleichen Tempo weitergeht, wie in den vorherigen 13 Jahren! Und die letzten 1,5 Jahre in der Pandemie führten dann auch noch zu einem weiteren Rückschritt, der hier nicht eingerechnet ist.

Das zeigt, wenn Frauen darauf warten, dass man ihnen die Chancen erleichtert, indem man die Spielregeln anpasst, warten sie noch lange, sehr lange!

Darum sollte frau darüber nachdenken, ob es nicht zielführender ist, die Sache mal selbst in die Hand zu nehmen und das Spiel zu erlernen, das in der Arbeitswelt gespielt wird. Auch wenn uns Frauen die dort gängigen Spielregeln von Natur aus eher fremd sind und auch wenn wir zuweilen nur den Kopf schütteln können – es hilft uns nicht weiter, hier zu urteilen und auf unserer Sicht der Dinge zu bestehen.

Wer mitspielen will, muss die Regeln des Spiels kennen. Das ist beim Schach so, beim Völkerball und auch beim Spiel der Mächtigen. Und dazu zählen nicht nur die Vorstände der Großkonzerne oder die Führer politischer Parteien, dazu zählen die Vorgesetzten und Abteilungsleiter und manchmal sogar ein gleichrangiger Kollege, der nach oben will.

👉 Frau kann es so und so sehen:
Frau kann die verschiedenen Kommunikationsstrategien als zwei unterschiedliche Sprachen betrachten, die lernbar sind und im Bedarfsfall genutzt werden. Wer die englische Sprache beherrscht, wird sie ganz selbstverständlich nutzen, wenn er nach London reist. Das beschädigt in keiner Weise die Authentizität des Reisenden, macht das Leben aber deutlich leichter.Frau kann das „Spiel der Macht“ auch als das sehen, was es tatsächlich ist – ein Spiel. Es mag auf den ersten Blick zwar schwer nachvollziehbar sein, ist aber mit etwas mehr Kenntnis und ein bisschen gutem Willen durchaus begreifbar. Letztlich geht es um Regeln, die in der Arbeitswelt herrschen und die werden nun einmal von der Führungsspitze aufgestellt. Und wer sitzt in den Führungsetagen? Überwiegend Männer. Und so lange das so ist, werden sich die Regeln nicht ändern. Also muss Frau erst einmal in diese Regionen vordringen, um Dinge ändern zu können. Und so lange gelten die Regeln, die eben jetzt gelten.

👉 So sollte frau es nicht sehen:
Jetzt kommt der schwierigere Teil: Frauen sollten sich nicht sich abgestoßen abwenden, weil ihnen das Spiel „zu primitiv“ ist. Sie sollten auch nicht darauf beharren, dass nur ihr Weg der Richtige ist. Beide Kommunikationswege haben einen Ursprung, einen tieferen Sinn und beide haben Schwächen und Stärken. In der Kombination beider kann sogar etwas sehr Starkes und Effektives entstehen.

👉 Vor allem aber sollten Frauen das Spiel nicht persönlich nehmen, sondern sich als Mitspielerin auf einem Spielfeld verstehen. Das fällt den egalisierenden, auf Gemeinschaft ausgerichteten Menschen am allerschwersten, denn es widerspricht einem Grundbedürfnis, das in uns tief verwurzelt ist. Wenn frau sich allerdings bewusst macht, dass diese Regeln nur in bestimmten Lebensbereichen und in besonderen Kontexten gelten und ihnen dadurch die Möglichkeiten erwachsen, hier nicht unterzugehen, dann lässt sich damit besser leben, als mit den Angriffen, denen frau nichts entgegensetzen kann.

Das ist der Schritt aus der Opferrolle und die Berechnungen vom WWF könnten beim nächsten Mal ganz anders ausfallen!

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